Bürgerinfosystem Neustadt in Holstein

Auszug - Bürgerfragen  

 
 
Sitzung des Tourismusausschusses
TOP: Ö 4
Gremium: Tourismusausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 08.09.2026 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 21:15 Anlass: Sitzung
Raum: Tourist-Info Pelzerhaken
Ort: Dünenweg 7, 23730 Neustadt in Holstein - Pelzerhaken

Ein Gast möchte wissen, wer für das Grundstück und die Baumpflege für das Waldstück „Franksche Tannen“ zuständig sei? Nach Rücksprache mit Frau Heß bittet er darum, vom Bauamt kontaktiert zu werden. Frau Heß leitet die Kontaktdaten an das Bauamt weiter.

Protokollnotiz von Antje Weise vom 16.09.26: „Der zuständige Kollege des Bauamtes hat am 16.9. mit dem Gast telefoniert und es hat ein Ortstermin stattgefunden. Ggf. erforderliche Maßnahmen werden eingeleitet.“

 

Ein Gast möchte wissen, weshalb der „Heckenschnitt“ an den Dünen am Kiebitzberg so weit runter geschnitten wird, dass die Gäste einen freien Ostseeblick genießen, und in Pelzerhaken neben der Seebrücke sowie der DLRG-Station nicht geschnitten werde. Die Gastronomen aus Pelzerhaken fühlen sich durch den fehlenden Ostseeblick benachteiligt und würden gern den Hintergrund zu der unterschiedlichen Handhabung erfahren. Frau Heß teilt mit, dass es in Pelzerhaken in Abstimmung mit der UNB Testfelder gäbe und dass derzeit Maßnahmen geprüft werden, in wie weit mehr Strandhafer und weniger regionsfremder Bewuchs angesiedelt werden könne. Frau Heß ergänzt, dass sie die Anfrage zu der unterschiedlichen Vorgehensweise bezüglich des Heckenschnitts an das Bauamt weiterleite.

Protokollnotiz von Antje Weise vom 16.09.26: „Die Stadt war an „Heckenschnitten“ in Dünen nicht beteiligt, kann insofern nichts zu „unterschiedlichen Handhabungen“ sagen.“

 

Ein Gast möchte wissen, weshalb heute eine Hardrock-Band bei „Musik im Strandkorb“ aufgetreten sei. Er zeigt sich verwundert darüber, da die derzeitige Gästestruktur (Ü60) mit diesem Genre nichts anfangen könne. Er fragt nach, ob sich die TALB nicht besser auf die Gäste, die in den jeweiligen Jahreszeiten Urlaub in Pelzerhaken machen, einstellen könne. Herr Rosinski teilt mit, dass er sein Veranstaltungsteam darauf aufmerksam macht, die Bands der entsprechenden Gästestruktur anzupassen.

 

Ein Gast fragt nach, wie der Stand im Bezug auf den Wanderweg von Pelzerhaken Richtung Neustadt in Holstein sei. Frau Heß teilt mit, dass sich der Bürgermeister gemeinsam mit der Liegenschaftsabteilung darum kümmert.

 

Ein Gast fragt nach der Winterbeleuchtung in Pelzerhaken. Frau Heß teilt mit, dass die Beleuchtung an den Masten repariert worden sei und dass Lichterketten bestellt wurden. Somit wird es eine Winterbeleuchtung in dieser Saison geben. Sie ergänzt, dass Gespräche stattfinden werden, wie weiter mit dem Thema umgegangen werden soll und dass die Strandallee in dieser Saison nicht beleuchtet werde.

 

Ein Gast bemängelt die Blumenkästen als Verkehrsberuhigung im Mastkobener Weg. Diese werden seiner Meinung nach regelmäßig um- bzw. angefahren und stellen dadurch eine große Gefährdung für alle Verkehrsteilnehmer dar. Frau Heß leitet die Frage an das Amt 2 weiter.

Protokollnotiz von Herrn Fenner vom 15.09.26: „Die Aufstellung der Blumenkübel im Mastkobener Weg erfolgte seinerzeit nach Rücksprache mit der Polizei und der zuständigen Verkehrsbehörde des Kreises Ostholstein und wurde von dieser entsprechend angeordnet. Ziel der Maßnahme ist es, den Verkehr und insbesondere die gefahrenen Geschwindigkeiten in diesem Bereich zu reduzieren. Nach unseren bisherigen Beobachtungen scheint dies auch tatsächlich Wirkung zu zeigen, allerdings werden die Blumenkübel auch hin und wieder angefahren. Die Verkehrsberuhigung durch die Blumenkübel wird nochmal genauer betrachtet und geprüft, ob es gegebenenfalls eine andere Möglichkeit gibt, die Verkehrsberuhigung beizubehalten und gleichzeitig das Risiko an dieser Stelle weiter zu reduzieren.“

 

Ein Gast möchte wissen, ob die Festsetzung des Beitrages für die Kurtaxe für das kommende Jahr schon viel früher und nicht erst im Dezember veröffentlicht werden könne. Frau Heß teilt mit, dass eine Mitteilung zu Mitte des Jahres nicht umsetzbar sei, da das Amt 5 zunächst die Nachkalkulation des Vorjahres vornehmen müsse und dafür auf den Jahresabschluss des Vorjahres angewiesen sei. Ergänzend fügt sie hinzu, dass der THH immer erst Mitte des Jahres erstellt werden könne und so das kalkulierende Unternehmen erst im Spätsommer bzw. Frühherbst mit der Berechnung beginne könne. Die Kalkulation soll in der nächsten TA-Sitzung am 05.11.2026 als TOP besprochen werden. Anschließend soll dieser TOP auf die TO der StvV, welche am 19.11.2026 tagt. Bei Zustimmung könne die Satzung am darauffolgenden Tag veröffentlicht werden. Ein anderer Zeitplan könne derzeit nicht umgesetzt werden.

 

Ein Gast bittet bezüglich der Satzung der Stellplatzsteuer darum, im Anschreiben an die Steuerpflichtigen eindeutiger zu erläutern, welche Kosten zur Berechnung herangezogen würden, da zum Teil Haustiere oder weitere Leistungen in den Nebenkosten inkludiert seien. Er sei der Auffassung, dass Gäste evtl. den falschen Betrag an das Sachgebiet Steuern melden und zu viel Stellplatzsteuer entrichtet würde. Frau Heß leitet die Anfrage an Herrn Kripke weiter.

Protokollnotiz von Herrn Kripke vom 15.09.26: „Nach Beschluss der angeregten zweiten Nachtragssatzung, die eine Verdeutlichung des Mietwertes beinhaltet, sind die Steuererklärungen ab dem Erhebungszeitraum 2027, welche mit dem Bescheid für 2026 versandt werden, ohnehin zu konkretisieren. Es ist vorgemerkt, dass der Hinweis des Gastes berücksichtigt wird.“

 

Ein Gast fragt nach dem Sachstand der Pflege der Spalierbäume in der Strandallee. Frau Heß leitet die Anfrage an das Bauamt weiter.

Protokollnotiz von Antje Weise vom 16.09.26: „Die Spalierbäume werden wenn erforderlich gepflegt.“

 

 

Ein Gast möchte wissen, ob der Radweg am Sandberger Weg entlang der Campingplätze kontrolliert und ausgebessert würde, da viel Wurzelwerk durchschlage. Frau Heß leitet diese Anfrage an das Bauamt weiter.

Protokollnotiz von Antje Weise vom 16.09.26: „Ja, Kontrollen finden regelmäßig statt. Zur Lösung des Problems ist nun vorgesehen, die Bereiche der Wurzelaufbrüche sukzessive durch wassergebundenes Material zu ersetzen. Das ist eine übliche Lösung, die auch in anderen Bereichen der Stadt und in anderen Städten bereits erfolgreich angewandt wird.“

 

Ein Gast merkt an, dass die Flucht- und Rettungswege der Gastronomie am Seebrückenvorplatz in Pelzerhaken durch Bestuhlung teilweise versperrt seien und fragt nach, weshalb dies nicht kontrolliert werde. Herr Cremer teilt mit, dass sich die Verwaltung derzeit mit dem Thema auseinandersetze und merkt an, dass sich diese Flächen im Privatbesitz befänden und somit im nicht-öffentlichen Raum. Die Verwaltung prüft derzeit Maßnahmen zum weiteren Vorgehen. Er ergänzt, dass jeder Gastronom dafür Sorgen solle, dass die Gäste ungehindert durch die Stuhlreihen laufen können. Frau Heß leitet diesen Hinweis an das Amt 2 weiter.

Protokollnotiz von Herrn Fenner vom 15.09.26: „Das Thema wird kurzfristig von der Verwaltung geprüft.“

 

Ein Gast möchte wissen, ob in der kommenden Jahreszeit mehr Events geplant seien als in der Vergangenheit. Herr Rosinski teilt mit, dass es sehr schwierig sei, in der Vorweihnachtszeit Maßnahmen umzusetzen, da die Erfahrungen aus der Vergangenheit gezeigt hätten, dass darauf kaum bis keine Resonanz erfolge. Seine Aussage wird von einem ortsansässigen Gastronomen bestätigt. Herr Rosinski ergänzt, dass, wenn sich ein Gastronom finden würde, der dies gemeinsam mit der TALB angehen würde, sich die TALB mit Werbekostenzuschüssen, Mitfinanzierung von Bands sowie Ausstattungen wie Brennkörbe gerne daran beteiligen würde. Denn nur mit dem Engagement vor Ort sei dies umsetzbar. Ein Gastronom erläutert, dass beispielsweise ein großes Zelt und die Heizung dafür inzwischen so teuer seien, dass dies nur Zusatzkosten produziere.

 

Herr Klemp teilt mit, dass am kommenden Donnerstag der Bauausschuss im Rathaus tagt und sämtliche Fragen, die das Bauamt betreffen, dort gestellt werden können.