Bürgerinfosystem Neustadt in Holstein
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Frau Spiegel führt in den Tagesordnungspunkt ein und erläutert, dass es sich um ein Anliegen des Kinder- und Jugendparlaments handelt. Die Verwaltung habe hierzu ebenfalls Recherchen durchgeführt.
Herr Fenner erklärt, dass durch das Neubaugebiet am Lübschen Mühlenberg mehr Fußgängerinnen und Fußgänger die Querungshilfe nutzen würden. Die Baumaßnahme habe rund 113.000 € gekostet. Der Bordstein sei abgesenkt worden. Zusätzlich erhöhe die hergestellte Verkehrsinsel die Sicherheit. Darüber hinaus sei das Ortsschild versetzt, ein Warnschild „Achtung Fußgänger“ aufgestellt sowie eine regelmäßige Pflege des Knicks sichergestellt worden. Rund 250 Meter entfernt befinde sich zudem eine Bedarfsampel für Personen, die sich an der Querungshilfe unsicher fühlten. Die Stelle sei außerdem kein Unfallschwerpunkt in Neustadt in Holstein.
Adrian Kasakewitsch weist darauf hin, dass die Geschwindigkeitsanzeige derzeit ausgeschaltet sei.
Herr Fenner vermutet einen technischen Defekt oder ein Problem mit der Batterie und gibt den Hinweis zur kurzfristigen Prüfung an das Bauamt weiter.
Rasmus Geffken führt aus, dass die Bedarfsampel auf dem Weg zum Bolzplatz ungünstig liege, da zusätzlich die Zufahrt zum Famila-Markt überquert werden müsse. Im Kinder- und Jugendparlament seien verschiedene Vorschläge diskutiert worden, darunter eine Tempo-30-Zone, Fahrbahnmarkierungen oder eine zusätzliche Geschwindigkeitsanzeige. Die Hauptprobleme seien die hohe Geschwindigkeit der Fahrzeuge sowie die eingeschränkte Sicht an dieser Stelle.
Herr Jaekel merkt an, dass eine Geschwindigkeitsbegrenzung nur dann Wirkung entfalten könne, wenn entsprechende Kontrollen durchgeführt werden.
Herr Marggraf berichtet aus eigener Erfahrung als Nutzer der Querungshilfe von Gefährdungen im Bereich der Querung. Insbesondere Elektrofahrzeuge würden häufig nicht wahrgenommen. Daher schlägt er die Installation eines Verkehrsspiegels vor.
Herr Spieckermann erklärt, dass insbesondere der Abschnitt zwischen den Kleingärten und der Verkehrsinsel problematisch sei. Viele Fahrzeuge würden bereits kurz vor der Ortsausfahrt beschleunigen. Eine ursprünglich geplante Blinklichtanlage sei aus Kostengründen kritisch gestrichen worden. Eine Möglichkeit bestehe darin, die vorhandene Geschwindigkeitsmessanlage näher an die Querungshilfe zu versetzen und die Auswirkungen auszuwerten. Die Anlage erfasse zugleich Verkehrsmenge und Geschwindigkeit, sodass belastbare Daten erhoben werden könnten.
Herr Fenner erläutert, dass die Verkehrsaufsicht die Situation bewertet habe und eine Tempo-30-Zone rechtlich nicht durchsetzbar sei. Fahrbahnmarkierungen seien in einer Tempo-50-Zone ebenfalls nicht zulässig. Ein Verkehrsspiegel müsse angeordnet werden und könne aufgrund verzerrter Darstellungen auch eine trügerische Sicherheit vermitteln.
Die Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments erklären, dass der Winkel für einen Verkehrsspiegel an dieser Stelle ohnehin ungeeignet sei. Die Auswertung von Verkehrsdaten mittels der Geschwindigkeitsmessanlage werde jedoch als sinnvoller Ansatz angesehen.
Frau Spiegel dankt dem Kinder- und Jugendparlament für die Recherche und die konstruktive Zusammenarbeit.
Beschluss: Die Geschwindigkeitsmessanlage ist näher an die Querungshilfe zu versetzen.
Abstimmungsergebnis: einstimmig
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