Bürgerinfosystem Neustadt in Holstein
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Frau Pohle von der Jacob-Lienau Schule erklärt, dass sich eine Schule nicht vollständig von illegalen Substanzen freimachen könne, es jedoch in den letzten fünf Jahren lediglich zwei Vorfälle gegeben habe, die ihr bekannt seien. Die Schülerinnen und Schüler würden im richtigen Umgang sensibilisiert und gestärkt. Seit einem Jahr gebe es zudem eine Prozessbegleitung. Die Schulsozialarbeit sowie die Polizeidirektion Lübeck leisten umfassende Unterstützung und Präventionsarbeit, insbesondere zu den Themen Cyberkriminalität und Drogen. Kostenintensive Maßnahmen seien jedoch nicht umsetzbar.
Frau Geffken, Schulsozialarbeiterin der Jacob-Lienau-Schule, ergänzt, dass ausreichend Gesprächsangebote vorhanden seien und die Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenskompetenz gestärkt würden.
Herr Hopp von der Schule am Rosengarten berichtet, dass an seiner Schule aktuell keine besondere Dringlichkeit in diesem Bereich bestehe. Es gebe ein wöchentliches Plenum für alle Schülerinnen und Schüler, in dem Probleme besprochen würden. Eine offene Kommunikation sei dabei zentral.
Frau Engelking, Schulsozialarbeiterin, bietet präventive Angebote in Einzelgesprächen an. Gruppendynamik spiele dabei auch eine wichtige Rolle. Auch indirekte Folgen von Sucht, wie Müdigkeit oder Konzentrationsprobleme, würden thematisiert. Der Austausch mit den Eltern sei eng, und es werde nicht weggeschaut.
Herr Kilian schließt sich an und betont die Bedeutung von Prävention und offener Kommunikation. Am Gymnasium seien die Schülerinnen und Schüler älter, weshalb es differenzierte Angebote je nach Klassenstufe gebe. Ab Klasse 10 bestehe eine Zusammenarbeit mit der Schön Klinik, bei der unter anderem ein Schockraum besichtigt werde. Ziel sei eine abschreckende Wirkung. Auch Konsumverhalten werde im Unterricht behandelt. Insgesamt gehe es darum, die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken und präventiv zu arbeiten. In den Pausen seien genug Aufsichten auf dem Schulhof unterwegs. Es gebe keine konkreten Hinweise auf Drogenkonsum. In den letzten zwölf Jahren seien drei Fälle bekannt geworden.
Herr Gregorius, Schulsozialarbeiter, ergänzt, dass der Umgang offen und vertrauensvoll sei. Netzwerke mit Jugendcoach, Jugendpflege und Polizei seien hierbei besonders wichtig.
Herr Adler berichtet aus der Stadtjugendpflege, dass dort teilweise andere Einblicke gewonnen würden. Schule und Familie seien nicht immer die Orte, an denen solche Themen angesprochen würden. In den Einrichtungen herrsche ein offener Umgang und junge Menschen suchen den Austausch. Konsum finde zwar statt, es gebe jedoch keine auffälligen Hotspots in Neustadt in Holstein.
Herr Stein dankt allen Beteiligten für die Einblicke und die geleistete Arbeit.
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