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Auszug - Aktivitäten der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht in den Bereichen Marke, Marketing inkl. Zielgruppen, Veranstaltungen und Nachhaltigkeit  

 
 
Sitzung des Tourismusausschusses
TOP: Ö 5
Gremium: Tourismusausschuss Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 21.04.2026 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:30 - 21:47 Anlass: Sitzung
Raum: Tourist-Info Pelzerhaken
Ort: Dünenweg 7, 23730 Neustadt in Holstein - Pelzerhaken
VO/3521/26 Aktivitäten der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht in den Bereichen Marke, Marketing inkl. Zielgruppen, Veranstaltungen und Nachhaltigkeit
   
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Vorlage öffentlich
Federführend:5 Tourismus-Service Bearbeiter/-in: Heß, Vera

Herr Cremer führt in das Thema ein und übergibt das Wort an Herrn Rosinski. Dieser erläutert seine Präsentation.

 

Diskussion:

Frau Hay merkt an, dass 42 € pro Etappe beim Seebrückenschwimmen sehr viel Geld sei. Zumal kein Rücktransfer zum Startpunkt inkludiert sei und sie gehört habe, dass die DLRG ehrenamtlich für die Sicherheit zu sorgen habe. Sie möchte wissen, wie dieser hohe Betrag zustande kommt und ob die Einnahmen der DLRG oder dem Naturschutz gespendet würden. Herr Rosinski teilt mit, dass ein Teilnahmebeitrag für die Deckung der Kosten für die Gesamtorganisation der Veranstaltung notwendig sei, da u.a. sowohl die DLRG als auch der Kooperationspartner bezahlt werden würden. Herr Block stellt fest, dass ihn die Werbung zu diesem Event zutiefst erschüttert habe, da u.a. behauptet wurde, dass die DLRG die Türme besetzen würde und in Haffkrug sogar eine Drohnenüberwachung zugesichert wurde. All dies sei jedoch nicht mit der DLRG besprochen worden. Er hätte zudem eine Risikoanalyse seitens des Veranstalters erwartet, die nun die DLRG vornehmen werde. Herr Rosinski teilt mit, dass die TALB die Veranstaltung vermarktet; der Veranstalter sei jedoch jemand anderes. Herr Rosinski ergänzt, dass die TALB weder Aussagen über die DLRG noch über die Turmbesetzung während der Veranstaltung getätigt habe. Ferner hört er diese von Herrn Block dargelegten Themen zum ersten Mal. Herr Hoff betont, dass er Optimierungspotential bei allen Akteuren erkenne. Er wünscht sich, dass bei sich wiederholender Veranstaltung die Akteure im Vorfeld besser miteinander abstimmen sollen. Das wünscht sich Herr Block auch. Herr Rosinski teilt mit, dass es sich beim Seebrückenschwimmen um ein völlig neues Format mit inzwischen über 300 Anmeldungen und bundesweiter Aufmerksamkeit handele. Er könne die Diskussion in der Detailtiefe über diese Veranstaltung nicht nachvollziehen, zumal die TALB nicht der Veranstalter sei. Herr Kruschke findet die Veranstaltung sehr gut. Er sei jedoch auch überrascht über das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zum Megamarsch mit seinen Versorgungsstationen, wobei auch hier die Teilnehmer ihren Rücktransfer selbst organisieren.

 

Herr Klemp teilt mit, dass ihm der Vortrag sehr geholfen habe, die Marketingaktivitäten der TALB zu verstehen. Allerdings sei ihm noch nicht ganz klar, was zukünftig in Pelzerhaken und Rettin gemacht werden soll, um die finanzielle Belastung der Stadt Neustadt in Holstein bzgl. der Investition in eine neue Seebrücke zu rechtfertigen. Dies gilt es noch detaillierter herauszuarbeiten. Herr Rosinski merkt an, dass die Arbeit der TALB in einer kurzen Präsentation kaum zu vermitteln sei. Er steht einer Fortschreibung des TEK offen gegenüber, zumal sich die Zusammensetzung des Ausschusses bei Erarbeitung des TEK zum heutigen Zeitpunkt verändert habe und dadurch auch einige Ausschussmitglieder das TEK nicht nachvollziehen können. Er schlägt vor, nicht im Ausschuss, sondern gemeinsam auf einer Arbeitsebene im Dialog in Ruhe und Paketweise die Ableitungen für Pelzerhaken, Neustadt in Holstein und Rettin noch stärker zu formulieren.

 

Herr Stein teilt mit, dass seiner Meinung nach genau jetzt der richtige Zeitpunkt sei, um kritische Fragen zu stellen. Herr Rosinski teilt mit, dass er als ersten Wortbeitrag zu seinem TOP die Kritik zum Thema Seebrückenschwimmen nicht nachvollziehen könne.

 

Herr Cremer resümiert, dass nun eine IST-Feststellung zum TEK vorgenommen wurde und nun eine SOLL-Formulierung erarbeitet werden solle. Er erinnert an die kommende Aufgabe des Ausschusses, die Richtung des TEK zu definieren. Herr Rosinski erinnert daran, dass das TEK von drei Hauptorten getragen werde und es im Verwaltungsrat eine Abstimmung dazu geben müsse. Ob es sich dabei um eine Fortschreibung des TEK handele oder um eine Vertiefung der Maßnahmen für Neustadt in Holstein, Pelzerhaken und Rettin, müsse im Detail geklärt werden.

 

Herr Hoff erinnert daran, dass auch Stadtverordnete aus Neustadt in Holstein in den Verwaltungsrat der TALB entsandt werden. Er befürworte das Angebot von Herrn Rosinski, gemeinsam mit ihm das bestehende TEK nachzuschärfen.

 

Herr Kemp schlägt vor, analog zum Nachhaltigkeitsmanagement Ende 2025, zunächst im kleinen Kreis über Methodiken nachzudenken und TOP festzulegen und diese dann abzuarbeiten. Zudem könne er sich eine Verbindung zwischen TALB und Stadtmarketing vorstellen. Er bietet seine Mitarbeit beim TEK an.

 


Beschluss:

Der Bericht der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht wird zur Kenntnis genommen.