Bürgerinfosystem Neustadt in Holstein
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Frau Koop verweist auf den vorgelegten Bericht und führt zu den wesentlichen Eckpunkten, wie Factsheets der den Fachausschüssen zuzuordnenden Abschlussberichte aus der Anwendung des Berichtsrahmens Nachhaltige Kommunen heraus, der erfolgten und 2027 erneut anstehenden Fairtrade-Rezertifizierung oder der Solidaritätspartnerschaft mit Nizhyn aus. Neu im Bericht sei eine Zuordnung der Aktivitäten und Projekte zu den in der Nachhaltigkeitsstrategie enthaltenen Maßnahmen innerhalb des Rückblickes 2025 und des Ausblickes 2026. Auch führt sie die anstehenden Gespräche zur Neuausrichtung der Stelle an.
Herr Albers fragt, wie das in das Projekt Ostseefischerei im (Klima-)Wandel eingebundene Fischeramt zur nachhaltigen Fischerei stehe. Frau Koop erläutert, dass für die geförderte Pilotierung explizit der Kontakt zum Neustädter Fischeramt gesucht worden sei. Das Fischeramt setze als Beteiligter Maßnahmen direkt vor Ort um, wie beispielsweise den Einsatz von nachhaltigen Reusen, die mit der Uni Hamburg entwickelt wurden. Es gehe dabei um eine konträre Darstellung gegenüber der Großfischerei, wie kleine Regionalanbieter gestärkt werden können. Hier sei das Interesse des Fischeramtes direkt betroffen.
Herr Gerthenrich wiederholt seine in der Hauptausschusssitzung am 04.06.2025 bei Vorstellung des vergangenen Berichtes gestellte Frage nach der Fortschreibung des etwa 2019 zuletzt verabschiedeten Gleichstellungsplans. Bürgermeister Spieckermann erklärt, dass die Fortschreibung des Frauenförderplanes in Arbeit sei und für die Beschlussfassung vorbereitet werde.
Herr Klemp eröffnet, dass sich die BGN-Fraktion für die in der kommenden Woche anstehenden Gespräche über die Neuausrichtung der Stelle Gedanken gemacht habe. Er wolle Frau Koop mitgeben, dass nach Meinung seiner Fraktion die Beschreibungen der städtischen Nachhaltigkeitsziele recht weich gefasst seien und vieles allgemein auf Awareness abziele. Man erwarte für 2026, dass zehn Prioritäten aus den SDG benannt werden, die Aktivitäten zur Erreichung enthalten und deren Erfüllung anhand von Kennzahlen bewertbar seien. Auch sei das Aufzeigen von Einflussnahmen oder vielmehr der Zusammenarbeit mit anderen Ämtern für die BGN von großem Interesse, beispielsweise bei Verbesserungen des Radwegenetzes. Die BGN werde konkrete Themen in der Zusammenkunft benennen, wolle aber bereits jetzt fair informieren. Frau Koop und Herr Klemp skizzieren kurz ihre Sichtweisen der möglichen Meßschärfen einzelner SDG und deren Spezifizierungen und verständigen sich, sich nach der Sitzung hierzu tiefer auszutauschen.
Herr Hoppert verliest den in der Stadtverordnetenversammlung im Rahmen der Stellenplanberatung beschlossenen SPD-Antrag auf Neuorganisation und Neuausrichtung des Nachhaltigkeitsmanagements und erklärt, dass er davon ausgehe, dass der Termin in der kommenden Woche darauf abziele. Bürgermeister Spieckermann bestätigt, dass die Verwaltung hierzu kein fertiges Konzept vorlegen wird, sondern man abstimmend aufeinander zu gehe, um die Vorstellungen zusammenzuführen. Ihm seien die Punkte der Selbstverwaltung sehr wichtig. Er dankt für die eingeräumte Chance einer Vorbereitung.
Beschluss: Der Tätigkeitsbericht des Nachhaltigkeitsmanagements für das Jahr 2025 wird zur Kenntnis genommen.
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